Impressionen vom SkF-Stiftungspreis 2014

Verleihung des SkF Stiftungspreises am 25. Juni 2014 in Paderborn im Rahmen der SkF Bundesdelegiertenversammlung Ansicht

1. Preis: SkF Krefeld - Projekt Turbo-Schnecken 

v. l. Tanja Himer, Eva Markwart und Maria Elisabeth Thoma, Stiftungsvorsitzende

 

 

 

 

 

 

2. Preis: SkF Berlin - Beendet Häusliche Gewalt  

v. l. Elke Ihrlich, Sonja Pietzeck und Maria Elisabeth Thoma, Stiftungsvorsitzende

 

 

 

 

 

 

2. Preis: SkF Koblenz - Projekt Nemo

Daniela Veith, Margret Schneider, Andrea Iballa und Maria Elisabeth Thoma, Stiftungsvorsitzende

 

 

 

 

 

Fotos: SkF Gesamtverein e. V.

 
Stiftungspreis 2015 - Preisträger  

Stiftungspreis 2014

Die SkF-Stiftung Agnes Neuhaus prämierte 2014 drei Projekte zum Themenschwerpunkt "Endlich ohne Gewalt leben - Wegbegleitung und Unterstützung nach häuslicher Gewalt".

In diesem Jahr wurden zusätzlich zum ersten Preis zwei zweite Plätze vergeben.

1. Preis: Die Turbo-Schnecken  
2. Preis: Beendet häusliche Gewalt!   und 2. Preis: Nemo - Gemeinsam stark

Gemeinsame Freude beim SkF Krefeld (1. Preis), SkF Koblenz und SkF Berlin (beide 2. Preis).

Gemeinsame Freude: v. l. Ulla Dietz, Tanja Himer, Andrea Iballa,
Daniela Veith, Margret Schneider, Eva Markwart, Maria Elisabeth Thoma,
Elke Ihrlich, Sonja Pietzeck und Gabriele Hund-Martin.
© SkF Gesamtverein e. V. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Roll-Up des SkF Krefeld "Die Turbo-Schnecken"

1. Preis - SkF Krefeld
"Der Gewalt davonlaufen - Die Turbo-Schnecken"


Die 2012 gegründete Laufgruppe der jugendlichen Bewohnerinnen des Mädchenheimes St. lrmgardis, trainiert für verschiedene 5 km-Läufe in NRW. Die Mädchen aus der stationären Jugendhilfe entdecken hierbei Stärken, lernen ihren Körper besser kennen, tun etwas für Ihre Gesundheit und werten vor allem ihr Selbstbewusstsein auf.

Das Laufprojekt "Die Turbo-Schnecken" richtet sich an Mädchen in der stationären oder teilstationären Jugendhilfe, die im Mädchenheim St. Irmgardis leben oder im SBW (Sozialpädagogisch betreutes Wohnen) durch selbige Einrichtung betreut werden. Das Mädchenwohnheim stellt stationär sechzehn Plätze, davon vier für jugendliche Mütter. Das SBW ist auf insgesamt drei Plätze ausgelegt. Die Trägerschaft hierfür liegt beim SkF Krefeld.

Das Projekt umfasst ein individuelles Sportangebot für die betreuten Mädchen, die in der Regel zwischen vierzehn und zwanzig Jahre alt sind. Geleitet und betreut wird das Laufprojekt durch die Pädagoginnen des Mädchenheimes. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich freiwillig. Entscheidet sich ein Mädchen für die Laufgruppe, wird basierend auf dem aktuellen Fitnessstand gemeinsam ein Trainingsplan erstellt. Dieser Plan ist langfristig angelegt und wird ständig reflektiert, um gegebenenfalls verändert und angepasst zu werden. Die Gruppe der teilnehmenden Mädchen trainiert teilweise gemeinsam, teilweise individuell. Das Training beinhaltet sowohl Lauftrainings als auch das Training im hauseigenen Fitnessraum, der 2012 vom SkF Krefeld neu und modern eingerichtet werden konnte. → Mehr

Preisgeld: 5.000 Euro / SkF Krefeld Mädchenheim St. Irmgardis   / Roll-Up Display  (PDF / 1.242 kB)

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Projekt-Roll-Up des SkF Berlin: "Beendet häusliche Gewalt!"

2. Preis - SkF Berlin
Berliner Programm "Beendet häusliche Gewalt!"


Die praktische Umsetzung des Modellprojektes wurde ab Februar 2013 bis Dezember 2013 auf der Grundlage einer Weiterfinanzierung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen im Rahmen der Modellphase 2 fortgesetzt. Die konzeptionelle Basis lieferte auch in dieser Phase das Berliner Programm "Beendet häusliche Gewalt!", das vom gesamten Kooperationsverbund der fünf Fachberatungs- und Interventionsstellen Bora, Frauenraum, Tara, Frauentreffpunkt und der Interkulturellen Initiative und den beiden Täterarbeitsprojekten "Beratung für Männer - gegen Gewalt" (in Trägerschaft der Volkssolidarität) und dem Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BFfG), sowie dem Koordinator für täterorientierte Intervention der BIG Koordinierung bei häuslicher Gewalt entwickelt wurde.

Modellphase 1: Von November 2011 bis Dezember 2012 wurde die praktische Umsetzung durch drei Fachberatungs- und Interventionsstellen (Tara, Interkulturelle Initiative und Frauentreffpunkt) und den beiden Täterarbeitsprojekten ("Beratung für Männer - gegen Gewalt" und dem Berliner Zentrum für Gewaltprävention - BZfG) erprobt. Als Ergebnis konnten verschiedenste wertvolle Erfahrungen zusammen­getragen und ausgewertet werden.

Modellphase 2: Aufgrund der erneut kurzfristig freigewordenen Mittel der Landeskommission gegen Gewalt hat der o.g. Kooperationsverbund gemeinsam die Beantragung einer Fortführung der Modellphase in 2013 unter der Beteiligung der Fachberatungs- und Interventionsstelle Frauentreffpunkt (SkF) und der Täterarbeitseinrichtung „Beratung für Männer - gegen Gewalt" (Volkssolidarität) entschieden. → Mehr

Preisgeld: 1.000 Euro / SkF Berlin Download des Roll-Up Displays  (PDF / 2.918 kB)

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Roll-Up SkF Koblenz "Nemo – Gemeinsam stark"

2. Preis - SkF Koblenz
"Nemo - Gemeinsam stark" 

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. bietet in Koblenz mit dem Frauenhaus, dem Beratungsladen für Frauen und der Interventionsstelle drei wichtige Säulen im Bereich „Gewalt in engen sozialen Beziehungen" an.

Im Frauenhaus finden Frauen und Kinder Schutz, Unterkunft, Beratung und Unterstützung, bis sie eine eigene Wohnung gefunden haben. Im Beratungsladen erfolgt die nachgehende Beratung, oft besteht der Kontakt zu den ehemaligen Frauenhausbewohnerinnen und ihren Kindern noch über Jahre. Der Schwerpunkt der Arbeit im Beratungsladen liegt auf der Beratung der Frauen, für die Arbeit mit den Kindern sind keine ausreichenden finanziellen Mittel vorhanden.

Der Alltag der betroffenen Kinder und ihrer Mütter ist von Gewalt und deren Folgen geprägt.
Zur Unterstützung bei der Bewältigung der Gewaltfolgen und vor allem im Hinblick auf die Prävention haben wir für die Kinder und Jugendlichen, die im Frauenhaus gelebt haben
oder aktuell dort leben sowie deren Mütter im Jahr 2011 ein Projekt initiiert. Das Projekt
„Nemo - Gemeinsam stark" knüpft somit an der Schnittstelle von Frauenhaus und der nachgehenden Beratung im Beratungsladen an.

Ziel ist es, präventiv gegen Gewalt vorzubeugen und die Familienstruktur zu stärken. Auf Grund der bundesweiten, aber auch in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelten und stark von den Städten, Kommunen und Gemeinden sowie den Trägern abhängigen Finanzierungen, kann das Projekt nur durch den Einsatz von Spendengeldern sichergestellt werden. Bisher wurde Nemo mit Geldern der Lotto-Stiftung RLP, der Stiftung Menschen in Not und den Soroptimistinnen finanziert. → Mehr

Preisgeld: 1.000 Euro / SkF Koblenz Download des Roll-Up Displays  (PDF / 276 kB)

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